Die fünf schlimmsten Putzfehler

Wer den Kampf gegen den Schmutz aufnehmen möchte, der sollte die folgenden fünf Putztipps beherzigen:

Essig zum Putzen

Zwar wird Essig immer wieder als universales Reinigungsmittel deklariert, weil er sowohl Kalk als auch unangenehme Gerüche beseitigen kann, jedoch vergessen viele, dass Essig aufgrund seiner (essig-)Säure vielen Oberflächen Schaden zufügen kann.

Essig ist z.B. nicht geeignet für Siliconfugen (zerstört dort sogar die Schimmelpilz hemmenden Wirkstoffe), Natursteinflächen (Marmor, Schiefer, Granit, Zement). Hier bitte unbedingt den Putzvorgaben der Hersteller Folge leisten.

Schwämme und Lappen-Nutzung

In vielen Büros werden Schwämme und Lappen furchtbar lange genutzt und erst entsorgt (oder gewaschen), wenn sie stinken. Dabei sollten diese Putzmittel häufig ausgetauscht werden, um einen Befall von krankheitserregenden Keimen zu vermeiden – gerade wenn in der Küche mit rohen Lebensmitteln hantiert wird. Und bitte auch für Geschirr, Arbeitsfläche und Ablage unterschiedliche Lappen verwenden – der Gesundheit zu Liebe.

Fenster putzen mit dem Fensterputzlappen

Die Putzlappen für Fenster häufig austauschen (Kratzgefahr!!) und mit dem Putzmittel sparsam umgehen – das sorgt vor Kratzern und Streifen. Die Putzmittel sind zudem für den Einsatz in kühlem Wasser gemacht und lösen sich dort mehr, als in heißem oder lauwarmen Wasser. Ideal fürs Fensterputzen ist ein bewölkter Tag – da sieht man die Ergebnisse am Besten.

Viel hilft viel

…stimmt ebnen nicht. Gerade bei Reinigungsmitteln sollte immer nur so viel genutzt werden, wie tatsächlich gebraucht wird. Es wird durch den verschwenderischen Einsatz von Putzmitteln nicht sauberer – vielmehr wird dadurch die Umwelt belastet. Besondere Vorsicht gilt dabei dem Mischen von Putzmitteln. Gerade in Bad und Toilette mischen Hobbyputzer gerne verschiedene Putzmittel zusammen, um besser Herr zu werden gegen Urinstein und Kalk. Da die Putzmittel sehr häufig Chlor und anderes enthalten, kann ein gefährliches Gemisch entstehen, das stark ätzend wirkt und für die Gesundheit sehr gefährlich sein kann.

Fleißig Desinfektionsmittel nutzen beugt Krankheiten vor

Gerade die Angst vor Keimen und Bakterien lässt schnell zu Sagrotan und anderen Desinfektionsmitteln greifen. Übermäßiges Desinfizieren sorgt aber dafür, dass die feinen Spritzer des Mittels auch durch den Menschen aufgenommen werden und so zu Allergien führen können. Zudem können die Bakterien in der Umwelt (Abwasser, Kläranlage) dauerhafte Resistenzen gegen Antibiotika bilden.

Also mehr Gefahr als Nutzen.

Wer jetzt keine Lust mehr hat zum Selberputzen, der engagiert einfach das freundliche Personal des Reinigungsservices…